Schafe im Schnee

Kennen Sie das auch: herumwälzen und nicht einschlafen zu können? Es gibt mittlerweile zahlreiche Tipps und Tricks, wie man gegen Schlafstörungen vorgehen kann, denn unser Lebensstil wird immer anstrengender und stressiger für Körper und Geist. Doch der Mensch hat schon immer mit Schlafproblemen kämpfen müssen und so gibt es viele Hausmittel, die jede Oma empfehlen kann. Wir haben die besten Hausmittel zusammengetragen.

  1. Schafe zählen ist wohl das Erste, was einem bei Einschlafproblemen einfällt. Klingt vielleicht lächerlich, doch es kann tatsächlich helfen. Die monotone Beschäftigung kann von negativen Gedanken ablenken und den Schlaf einleiten.
  2. Ballaststoffreiches Abendbrot und Eiweiß lassen Sie schneller einschlafen. Das haben die Forscher der Columbia University herausgefunden. Von den gesättigten Fettsäuren sollten wir übrigens die Finger lassen (z.B. in Butter, Sahne und Speck enthalten). Die Ballaststoffe (z.B. in Vollkornbrot und Avocado) und Eiweiße aber lassen uns schneller einschlafen und zusätzlich auch tiefer schlafen, was unserem Erinnerungsvermögen zu Gute kommt!
  3. Tryptophanreiche Ernährung fördert ebenfalls den Schlaf. Tryptophan dient als Vorläufer für Serotonin und Melatonin, das „Schlafhormon“. Solche Lebensmittel wie Käse, Weintrauben, Bananen, Cashewnüsse, Sojabohnen sowie Datteln und Feigen enthalten beispielsweise Tryptophan und können dem Schlaf auf die Sprünge helfen.
  4. Bestimmte Teesorten können bei Schlafstörungen helfen, z.B.

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    1. Hopfenzapfen bzw. Hopfenblüten: Der Hopfen hat beruhigende Eigenschaften. Die Bitterstoffe Humulon und Lupulon sind vermutlich hauptsächlich dafür verantwortlich, aber auch die Proanthocyanidine, Phenolsäuren, Flavonoide und kleine Mengen von ätherischen Ölen haben eine positive Wirkung auf den Organismus. So ist der Hopfen auch arzneilich bei Behandlung gegen Schlafstörungen, Angstzustände und Unruhe anerkennt.a. Hopfenzapfen bzw. Hopfenblüten: Der Hopfen hat beruhigende Eigenschaften. Die Bitterstoffe Humulon und Lupulon sind vermutlich hauptsächlich dafür verantwortlich, aber auch die Proanthocyanidine, Phenolsäuren, Flavonoide und kleine Mengen von ätherischen Ölen haben eine positive Wirkung auf den Organismus. So ist der Hopfen auch arzneilich bei Behandlung gegen Schlafstörungen, Angstzustände und Unruhe anerkennt.Achtung: Kein Bier stattdessen trinken! Denn Alkohol lässt uns zwar schneller einschlafen, jedoch ist der Schlaf nicht erholsam, weil der Körper nachts mit dem Abbau von Alkohol beschäftigt ist und nicht mit der Regeneration des Organismus.
    2. Baldrianwurzel: Der Baldrian enthält den Naturstoff Valerensäure, die die Stoffwechselaktivität der Nervenzellen beeinflussen kann. Somit kann die Wurzel ihre Erregbarkeit senken und entspannt auf diese Weise den Körper, sodass wir besser einschlafen können. Oft passiert es jedoch, dass wir uns am nächsten Tag etwas schlapp und benebelt fühlen können. Achten Sie außerdem darauf nur europäischen Baldrian zu nutzen, denn der Baldrian aus Asien oder Südamerika enthält oft krebserregende Substanzen.
    3. Melissenblätter: Melisse wird meist bei innerer Unruhe eingesetzt, sodass sie uns entspannt und schlaffördernd ist. Ihre Wirkung beruht hauptsächlich auf den ätherischen Ölen in den Blättern, die aus den Stoffen Citral und Citronellal bestehen. Diese verleihen den Blättern ihren zitronenähnlichen Geruch. Es wird angenommen, dass Melisse die Histamin-Produktion dämpft, die unter anderem bei Stresssituationen angekurbelt wird, und die Serotonin-Ausschüttung erhöht. Serotonin beruhigt und wirkt entspannend auf den Körper und den Geist.
    4. Lavendel: Ebenfalls eine Heilpflanze, deren Öl den Wirkstoff Silexan beinhaltet, der vermutlich unsere Angst- und Stresshormone, wie z.B. Cortisol, senken. Aber nicht nur Silexan, sondern auch die anderen Pflanzenstoffe wie Cumarine, Gerbstoffe, Kaffeesäureverbindungen und Flavonoide haben im Zusammenspiel eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem.
  5. Milch und Honig: Das kennt vermutlich jeder aus der Kindheit. Da gab es abends immer eine heiße Milch mit Honig vor dem Einschlafen. Sie entspannt nicht nur und schmeckt lecker, sondern drosselt auch noch die Produktion von Orexin, einem Hormon das uns wachhält. Je weniger davon im Blut ist, desto besser und schneller können wir einschlafen.
  6. Milch mit Zwiebel aufkochen: Wie bitte, sagen Sie? Einfach eine Zwiebel in zwei Hälften schneiden und in warmer Milch ziehen lassen, sodass sie ihre ätherischen Öle entfalten kann. Dann wieder herausnehmen und etwas Honig zur Milch hinzugeben. Langsam und warm trinken. Das Rezept stammt übrigens aus dem 19. Jahrhundert und war besonders unter Bauern verbreitet, sodass diejenigen, die die Milch getrunken haben, oft bis zum Mittag geschlafen haben.

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  7. Etwas besser schmeckt Sauerkirschsaft: Zahlreiche Studien konnten bereits belegen, dass Sauerkirschen schlaffördernd sein können. Dabei ist insbesondere die Sorte der Montmorency Sauerkirschen sehr reich an Melatonin (etwa 6 Mal mehr als die Balaton Kirsche). Leider kaum in frischer Form in Europa erhältlich, doch als Kapseln oder in Konzentratform auf dem Markt zu finden, z.B. unter dem Namen Cherry PLUS.
  8. Kräuter aus dem Kräutergarten: Zahlreiche Kräuter können ebenfalls bei Schlafstörungen helfen, so z.B. Passionsblumenkraut, Basilikum, Hafer und Johanniskraut. Diese vertreiben die Nervosität und Ängste und bringen Entspannung und Ruhe. Je nach Pflanze können sie sogar depressive Grübeleien bekämpfen und Stress reduzieren. Außerdem wird die Melatoninproduktion positiv beeinflusst.
  9. Kräuter nicht nur einnehmen, sondern auch riechen. Die meisten der bereits erwähnten Kräuter können Sie auch getrocknet in Duftsäckchen neben das Bett bzw. neben das Kopfkissen legen und auf diese Weise von ihrer entspannenden Wirkung profitieren. Dazu eigenen sich am meisten Kamille, Melisse, Lavendel, Minze, Thymian und Anis.
  10. Rosenöl auf ein Taschentuch träufeln. Der Rosenduft ist besonders: Er vertreibt depressive Stimmungen und negative Gedanken und sorgt für Entspannung. Einfach ein paar Tropfen auf ein Taschentuch geben und neben das Kopfkissen legen.

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  11. Ylang Ylang im Duftspender. Sie müssen keine Duftsäckchen oder Taschentücher ins Bett mitnehmen. Sie können auch einfach einen Duftspender im Schlafzimmer installieren, z.B. mit dem Duft von Ylang Ylang, einer asiatischen Blume, die unzählige Inhaltsstoffe besitzt. Unter anderem ebenfalls das Linalool, das dabei hilft, Stress abzubauen und sich zu entspannen.
  12. Einschlafmusik kann ebenfalls schlaffördernd sein. Wichtig ist dabei jedoch, dass die Musik nicht zu laut ist und sanfte Töne hat, ansonsten regt uns die Musik eher an oder stört wegen des Geräuschpegels. Zum Einschlafen eignet sich besonders klassische Musik oder Loungemusik.
  13. Warm duschen oder baden vor dem Schlafengehen. Ein warmes Bad entspannt. Aber nicht nur das: Er wärmt unseren Körper, denn gehen wir mit kalten Händen oder Füßen ins Bett, reagiert unser Körper mit einem Warnsignal und kann nicht entspannen, sodass wir nicht einschlafen. Ein warmes Bad sorgt also doppelt dafür, dass wir leichter einschlafen. Zusätzlich können Sie sogar noch etwas ätherisches Öl hinzugeben, wie z.B. Lavendel-, Melisse- oder Rosenöl.
  14. Aufstehen, um keine Angst vor dem Schlafen zu entwickeln. Kommt der Schlaf auch nach einer Stunde nicht, sollten Sie ruhig wieder aufstehen. Kuscheln Sie sich auf der Couch ein und nehmen Sie ein entspannendes Buch zur Hand. Bleiben Sie weiterhin im Bett liegen, entwickeln Sie ggf. eine Angst vor dem Schlaf. Beim nächsten Mal stressen Sie sich eventuell selbst, weil Sie Angst haben, nicht einschlafen zu können. Durch das Aufstehen können Sie es schaffen, dass diese Verbindung in Ihrem Kopf aber gar nicht erst entsteht!

Wann helfen Hausmittel?

Hausmittel helfen bei leichten bzw. temporären Schlafstörungen, die beispielsweise durch kurzzeitigen Stress entstehen, denn sie sorgen für Entspannung und fördern den Schlaf. Gibt es jedoch weitreichende Ursachen für die Schlaflosigkeit, beispielsweise bestimmte Krankheiten, die sich körperlich oder geistig äußern, so muss gegebenenfalls auf Medikamente zurückgegriffen werden.


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